Das Fremde in mir,
es will mich immer wieder
kennenlernen.
Will ich es denn beäugen?
Manchmal treibt mich die
Neugier es zu beleuchten.
Manchmal will ich aber auch
nicht hinsehen,
denn das Gesehene könnte
mich befremden.
Signatur: U Re.
Frankfurt OPEN DOORS 2008
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Tags: fremd in mir
This entry was posted on März 10, 2009 at 7:49 pm and is filed under poesie, text. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
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Juli 13, 2011 um 11:16 am |
Sehr geehrte Frau Helga Franke,
wir sind uns fremd…
Doch ich studiere hier interessante Zeilen…
“Das Fremde erscheint uns nur fremd,
doch auch das Kennenlernen wird nicht immer ein Kennen erzielen, denn im Grunde sind wir allem und ewig jedem fremd”
Ein Gedicht möchte ich noch hinterlassen,
denn ich blicke hier in Fremdes,
aber doch auch sehr Vertrautes.
Herzliche Grüße!
Abendrot von Matthias Lenz
Der Tag verlässt den Himmel,
die Sonne neigt ihr Haupt.
Zart verschleiert hüllen Wolken,
ein zierlich Kranz, in herrlich Glanz.
Umgeben wundersam und klar.
Der Fixsternriese lacht,
die Welt vom Mond bereits bewacht.
Versinkt nun Lebensquell’
und Übermacht.
Faszinierend gleißen letzte Strahlen,
es erreicht uns letzte glutversetzte Fracht.
Langsam schwinden rote Töne,
leuchtend sinkt die Antlitzpracht
und es wird dunkle Nacht.