Geschichte 36

September 3, 2008 um 7:25 Uhr nachmittags

Das Kloster Triefenstein, das nach der Säkularisierung seine Bedeutung eingebüßt hatte, gelangte seit dem Ende der Hitlerdiktatur und dem zweiten Weltkrieg in den Sog der Zeitgeschichte. Hier waren Amerikaner stationiert, dann kamen die Flüchtlinge und später mehrere hundert Polen. Es wurde anschließend Altenwohnheim. Dann mietete die Bundeswehr den Dreiflügelbau und es wurde militärisches Sperrgebiet. Die Nebengebäude wurden von Landarbeiterfamilien bewohnt, die aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland hierher gekommen waren und auf dem fürstlichen Gutsbetrieb arbeiteten. Später kamen eine Künstlerfamilie aus Frankfurt und eine Akademikerfamilie hinzu, die ihre Wohnung im Schloss als Zweitwohnsitz nutzten. 1986 gingen die Gebäude in die Hände der Christusträger Bruderschaft über.

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